Weiteres

Login für Redakteure

Dr. Isabel Exner

Vertretung der Professur für Literatur- und Kulturwissenschaft Spaniens und Lateinamerikas (2025-2026)

Kurzvita

Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Hispanistik und DAF/DAZ in Berlin, Granada und Havanna. Im Anschluss Forschungsstipendien an der Universidad de la Habana, der Universidad de Puerto Rico, der New York University und am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Kollegiatin im DFG-Graduiertenkolleg 'Die Figur des Dritten' an der Universität Konstanz, anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität des Saarlandes.
Promotion an der Humboldt-Universität Berlin mit einer Studie zum Motiv des Schmutzigen in Literaturen und Kulturtheorien der Karibik (ausgezeichnet mit dem Werner-Krauss-Preis des deutschen Hispanistikverbandes). Postdoc-Projekt zu Transfer und Übersetzung lateinamerikanischer Kulturtheorien in deutschsprachige Wissenskontexte (mit Dr. Gudrun Rath); Mitarbeit im internationalen Forschungsprojekt 'Representations of Traumatic Experience', Universität des Saarlandes und Petro Mohyla Black Sea University, Ukraine (Leitung Prof. Dr. Janett Reinstädler und Prof. Dr. Oleksandr Pronkevich). Weitere Forschungsprojekte u.a. zu Familie in der Krise in Literatur und Film, dekolonialen Feminismen und zu Ästhetiken von Abfall und Kontamination. 2019-2022 saarländisches Exzellenzprogramm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Aktuell Habilitationsprojekt zu Affektökonomien in der romanischen Lyrik der 1920er Jahre.

Mehr zur Person:
Uni Saarland   

Academia   

Orcid   

Lehre an der MLU

Wintersemester 2025/2026

SE Materias residuales. Desechos, contaminación y escritura

SE Barroco hispano

SE Descolonizar, canibalizar, vincular – el pensamiento de la cultura ibero/americano desde las independencias

CO Kolloquium Neueste romanistische Forschungen

VL Texte und Lektüren: Aktuelle Perspektiven der  Literaturwissenschaft (Ringvorlesung)

Sommersemester 2025

SE Pensar en clave feminina – ensayos contemporáneos ibero/americanos

SE 'Neue Formen des Krieges'. Gewaltnarrative aus Mexiko

SE 1929: Kapitalismuskrise, Kritik und Dichtung

CO Kolloquium Neueste Romanistische Forschungen

Aktivitäten an der MLU

Por una poética de la reparación médica: Gastvortrag von Dr. Diana Rodríguez Vértiz am 19.01.2026

Gastvortrag Diana Vértiz

Gastvortrag Diana Vértiz

Gastvortrag Diana Vértiz

Am Montag, 19.01.2026, ist Dr. Diana Rodríguez Vértiz (UNAM México/Universität des Saarlandes) im Kolloquium von Dr. Isabel Exner zu Gast und spricht über ihre Forschungen zu Luis Hernández Camarero (1941-1977), einem peruanischen Dichter und Arzt, der in seiner Lyrik das Verhältnis von Schmerz und Heilung erkundet hat. Anhand des Konzepts der „kleinen Akte der Reparation” wird darüber nachgedacht, wie Kunst dazu beitragen kann, medizinische Räume neu zu denken, Heilungspotenziale zu erkennen und Würde in Behandlungsprozessen einzufordern.
Beginn: 18 Uhr, Seminarraum 11, Emil-Abderhalden-Str. 26, 2. OG
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

El cómic LGTBIQ+ y la cultura pop. Humor y traducción en el aula
Gastvortrag von Antonio Lérida Muñoz am 15.12.25

Cartel Antonio Lérida

Cartel Antonio Lérida

Cartel Antonio Lérida

Vom 12.12.2025 bis 20.12.2025 hält sich Antonio Lérida Muñoz von der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla als Gastdozent an unserem Institut auf. Er wird sich in verschiedenen Lehrveranstaltungen im Bereich Spanisch einbringen. Am Montag, 15.12.25, stellt er in einem öffentlichen Gastvortrag seine Forschungen zur Übersetzbarkeit von Humor in Comics, sowie Überlegungen zum Einsatz des Mediums im Spanischunterricht vor. Beginn: 18:00 Uhr, Seminarraum 11, Emil-Abderhalden-Str. 26. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

CORPO/CARTO/GRAFÍAS ALTERNATIVAS EN ESTÉTICAS IBEROAMERICANAS CONTEMPORÁNEAS
ALTERNATIVE KÖRPER-/KARTO-/GRAPHIEN IN IBEROAMERIKANISCHEN ÄSTHETIKEN DER GEGENWART

Plakat_Studientag_LA_25

Plakat_Studientag_LA_25

Plakat_Studientag_LA_25

Ibero-Amerika-Studientag

Montag, 24. November 2025, 12-20 Uhr

Der Studientag widmet sich literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen, die vom Körper ausgehend in Aushandlung mit zeitgenössischer Kultur treten, und dabei alternative Formen von Körperlichkeit sowie (Welt-)Beziehungen jenseits des Gewohnten sichtbar machen. Poesie, Tanz, Kunst, Performance, feministische Kollektive und Fernsehserien werden als Medien erkundet, in denen aktuelle gesellschaftliche, politische und ökologische Realitäten der ibero/amerikanischen Welten adressiert und auf alternative Möglichkeiten und Auswege hin befragt werden. Die Arbeiten zum Themenkreis werden in unterschiedlichen, wissenschaftlichen und kreativen Formaten präsentiert und diskutiert.

Um 12 Uhr spricht die argentinische Literaturwissenschaftlerin Dr. Irina Garbatzky (CONICET, Universidad Nacional de Rosario) über Migration und Rhythmus in den poetischen Performances der kubanischen Lyrikerin Legna Rodríguez Iglesias. Anschließend stellen Absolvent*innen innovative Abschlussarbeiten zum Themenkreis Körper&Medien vor, und es werden Podcasts sowie kreative Projekte an der Schnittstelle von Performance, Theater und Pädagogik präsentiert, die in Zusammenarbeit mit dem peruanischen Künstler Jorge Baldeón entstanden sind.

Um Wege und Körper dreht sich auch die Abendveranstaltung im Werkraum des Neuen Theaters: Aylin Suhrborg liest aus ihrem lateinamerikanischen Reisetagebuch A Dónde, wo eine persönliche, sich durch Lektüren und Begegnungen anreichernde Kartographie des Kontinents durch körperlich-materielle Erfahrungen hindurch reflektiert wird. Und wir zeigen den Dokumentarfilm Donnerstag, 19 Uhr über die Monatszeitschrift Lateinamerika Nachrichten. Ein Gespräch mit der Autorin Aylin Suhrborg sowie Annabelle Köchling und Malte Seiwerth von den Lateinamerika Nachrichten rundet das Programm ab.

Sprachen: Deutsch und Spanisch.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Programm Studientag Lateinamerika 2025
Plakat_Studientag_LA_25.pdf (2,3 MB)  vom 11.11.2025

Neuerscheinung: „Ohnmacht, Ressentiment und Nekro-Empowerment: Die Feminizidfiktion in Fernanda Melchors Páradais“ von Dr. Isabel Exner

Rasende Ohnmacht

Rasende Ohnmacht

Rasende Ohnmacht

erschienen in

Rasende Ohnmacht. Soziofiktionen des Neoliberalismus in Film und Literatur (ed. Daniel Graziadei/Lars Schneider Bielefeld 2025, S. 79-100)   

CARTOGRAFÍAS MÓVILES: Collage – Memoria(s) Colectiva(s)
Workshop mit Jorge Baldéon (21./22.11.25)

Afiche Baldeon

Afiche Baldeon

Afiche Baldeon

Am 21./22. November findet am Institut ein Workshop für Studierende zu Memoria(s) Colectiva(s) mit Jorge Baldeón aus Peru statt. Der Künstler und Theatermacher arbeitet nach dem Prinzip der ‚creación colectiva‘ mit künstlerischen und performativen Praktiken. Im Workshop werden Räume geschaffen, um individuelle und kollektive Erinnerung, Vorstellungskraft und gemeinsames Erleben zu erkunden und mittels der Methode der ‚Collage‘ künstlerische Produktionsprozesse auszuprobieren.

Alle die Lust haben, basisdemokratische Kunstpädagogik aus Lateinamerika kennenzulernen, kreative Ideen zum Thema Erinnerung gemeinsam zu entwickeln, Anregungen für spielerische Praktiken im Fremdsprachenunterricht zu bekommen und in einem ungezwungenen (ggf. mehrsprachigen) Setting, Spanisch zu sprechen, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Freitag, 21.11.2025, 16-20 Uhr / Samstag, 22.11.2025, 10-16 Uhr

Steintor-Campus, Raum 22, L.-Wucherer-Str. 2 (Seitenflügel, 1. Obergeschoss)

Einschreibungen über Stud-IP oder per E-Mail an:

Gastvortrag von Jorge Baldeón zum Thema "Yuyachkani, arte y memoria viva" am 27.10.

Afiche_Baldeon_Yuyachkani

Afiche_Baldeon_Yuyachkani

Afiche_Baldeon_Yuyachkani

Der interdisziplinär arbeitende Künstler und Kulturmanager Jorge Baldeón  spricht am 27.10.2025 über Yuyachkani, eine der ältesten  lateinamerikanischen Theatergruppen, die indigene und mestizische  Perspektiven in ihre künstlerische Arbeit integriert haben. Der Vortrag  findet im Rahmen des Seminars von Susanne Schütz zu Cultura Popular in  Lateinamerika statt (Mo, 14-16 Uhr, LuWu 2, SR 23). Alle Interesssierten  sind herzlich willkommen.

Start des Verbundforschungsprojekts "NON-FINITO. Figuraciones de lo inacabado en la literatura hispánica contemporánea | Figurationen des Unvollendeten in der zeitgenössischen spanischsprachigen Literatur"

non finito

non finito

non finito

Im September ist das internationale Verbundprojekt NON-FINITO   , an dem Dr. Isabel Exner beteiligt ist, in seine erste Phase gegangen. Im Rahmen der Forschungskooperation widmen sich Wissenschaftler*innen aus Spanien, Deutschland, Chile, Frankreich, England und Schweden der Unvollständigkeit als ästhetischem und politischem Phänomen. Ziel ist die Formulierung von Elementen der erkenntnistheoretischen Reflexion im Bereich der Philologie, Literaturkritik und Literaturtheorie ausgehend von der Betrachtung des Nicht-Abgeschlossenen. Die Untersuchung von verschiedenen Arten der Unvollständigkeit (durch Verzicht von Schriftsteller*innen, Umstände außerhalb des eigenen Willens, Tod, Zensur, politische Unterdrückung, Exil, Geschlechtszugehörigkeit usw. oder aber als angestrebtes ästhetisches Ideal) soll dabei auch dazu beitragen, Werke von Autoren und Autorinnen, die im Kanon der Literatur wenig sichtbar oder ausgeschlossen sind, wiederzugewinnen und neu zu bewerten. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Maria Martínez Deyros von der Universidad de Valladolid wird vom spanischen Ministerio de Ciencia, Innovación y Universidades (PID2024-155902NB-I00; 2025-2028) gefördert.

25.09.2025: Vortrag von Dr. Isabel Exner beim 39. Romanistiktag an der Universität Konstanz

Romanistiktag 2025

Romanistiktag 2025

Romanistiktag 2025

Lidiar con la aburrida distopía. El pensamiento de la alianza contemporánea entre reacción y aceleración en la ensayística de Suely Rolnik y Rita Segato

Eine in vieler Hinsicht paradox erscheinende Allianz zwischen ‚Konstanz und Wandel‘, die sich aktuell in Form der offenen politischen Komplizenschaft zwischen ultrakonservativen und neoliberalen bzw. technofeudalen Kräften zu einer globalen Hegemonie verfestigt, wird in der lateinamerikanischen Essayistik seit mehreren Jahren thematisiert, problematisiert und prognostiziert. Ein lateinamerikanisches Denken, das über seinen spezifischen Ort hinausweist, artikuliert sich dabei nicht nur als luzide Diagnose der zeitgenössischen Conditio des Kontinents, sowie als Analyse, die auch im planetarischen Maßstab mit immer dystopischeren Zukünften rechnen muss, sondern darüber hinaus als ein Reservoir von Widerstandswissen und -affekten. Der Vortrag beschreibt und vergleicht die Analysen des zeitgenössischen Unbehagens an Reaktion und Akzeleration in den Essays von Suely Rolnik und Rita Segato. Beide Denkerinnen adressieren vor allem die mikropolitische Sphäre von Affektivität und Subjektivität. Die eine denkt primär deren massenkulturelle Verführung durch die Phantasmagorien neumedialer Technologien, die andere problematisiert insbesondere die pathologisierten gewalttätigen Spitzen, die aus den Weltverhältnissen der ‚apokalyptischen Phase‘ des Kapitalismus hervorgehen. Die affektiven und epistemischen Grundlagen, die diesen beiden Sphären gemeinsam sind, sowie ihre wechselseitige Verflechtung konturieren sich durch das Zusammenlegen beider Autorinnen. Das Dialogische und Unabgeschlossene ihrer Essays wird dabei auch als Materialisierung und Einladung zu einer anderen essayistischen Praxis betrachtet, welche die Gegenwart in ‚weiblicher Tonart‘ reartikuliert.

Vortrag im Rahmen der Sektion "Essayistische Neuerkundungen Lateinamerikas: Eine Region im aktuellen Blick von Autorinnen / L’essai du XXIe siècle au féminin: L’Amérique latine (re)pensée par ses écrivaines / Escritoras ensayistas del siglo XXI: América Latina (re)imaginada desde el ensayo   

17.06.25: Gastvortrag von Dr. Elena von Ohlen zu "Gewalt und Geschlecht in Text und Bild"

Gastvortrag von Ohlen

Gastvortrag von Ohlen

Gastvortrag von Ohlen

Am 17.06. um 14:00 wird Dr. Elena von Ohlen einen Gastvortrag zum Thema "Gewalt und Geschlecht in Text und Bild" im Rahmen von Frau Exners Seminar zu Gewaltnarrativen in Mexiko halten. Vortragsort wird SR 11 am Steintorcampus sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

01.06. formaciones silentes: Lesung in Berlin im Rahmen der Latinale Académica

formaciones silentes lecturas compartidas

formaciones silentes lecturas compartidas

formaciones silentes lecturas compartidas

Neuerscheinung der Festschrift "Lo cotidiano, lo político, lo onírico. Para Janett Reinstädler en su 60.º cumpleaños" von Isabel Exner, Tim Christmann und Karolina Kowol

Cover Festschrift

Cover Festschrift

Cover Festschrift

Neuerscheinung der Festschrift "Lo cotidiano, lo político, lo onírico. Para Janett Reinstädler en su 60.º cumpleaños"    von Isabel Exner, Tim Christmann und Karolina Kowol, Saarbrücken: universaar 2025.

Neuerscheinung des Special Issue "Desfamiliarizaciones: estéticas e imaginarios problemáticos de la familia en la literatura y el cine contemporáneos" von Isabel Exner, Janett Reinstädler und Maria Martínez Deyros

Cover Iberoromania 2024 Heft 100

Cover Iberoromania 2024 Heft 100

Cover Iberoromania 2024 Heft 100

Neuerscheinung des Special Issue "Desfamiliarizaciones: estéticas e imaginarios problemáticos de la familia en la literatura y el cine contemporáneos"    von Isabel Exner, Janett Reinstädler und Maria Martínez Deyros, Iberoromania, Vol. 100, 2024.

Surrealismusausstellung

Plakat Surrealismusausstellung

Plakat Surrealismusausstellung

Plakat Surrealismusausstellung

im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums unseres Instituts eröffnen wir am 13.05.2025 um 17 Uhr im Institut für Romanistik eine Ausstellung zum Surrealismus in Lateinamerika. Danach wird es um 19 Uhr einen Vortrag von Frau Prof. Dr. Klengel (Lateinamerika-Institut der FU Berlin) im Literaturhaus geben. Weitere Informationen Sie bitte dem angehängten Plakat.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Es grüßt das Jubiläumskomitee der Romanistik

Zum Seitenanfang