Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Christoph Vatter
Institut für Romanistik
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Dr. Christoph Vatter

Vertretung der Professur für romanische Landes- und Kulturwissenschaften

Ausführliche Informationen    zur Person auf der Homepage der Heimatuniversität Saarbrücken

Aktuelles

Deutsch-luxemburgische DFG-Forschergruppe "Populärkultur transnational - Europa in den langen 1960er Jahren - FOR 2475"

Popkultur transnational

Popkultur transnational

Am 17.5.18 wird die internationale Forschergruppe „Populärkultur transnational“ mit einem Festvortrag von Detlef Siegfried zum Thema Popgeschichte als Gesellschaftsgeschichte. Potenziale der geschichtswissenschaftlichen Erforschung populärer Kulturen eröffnet. Die Veranstaltung findet um 18h an der Universität des Saarlandes statt.

Von der Hallenser Romanistik ist Dr. Christoph Vatter beteiligt. Er leitet das Teilprojekt "Grenzenlose Unterhaltung -­ Repräsentation und Inszenierung fremder Kulturen in Unterhaltungsshows im bundesdeutschen, französischen und spanischen Fernsehen der 1960er Jahre".

Die deutsch-luxemburgische Forschergruppe "Populärkultur transnational - Europa in den langen 1960er Jahren - FOR 2475" (Sprecher: D. Hüser) wird von 2018 bis 2020 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Fonds National de la Recherche du Luxembourg gefördert. Die Gesamtfördersumme beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro. In sieben Teilprojekten erforscht ein interdisziplinäres Team in zeitgeschichtlicher, kultur- und medien-wissenschaftlicher Perspektive grenzüberschreitende Verflechtungen und Transfers in der Populärkultur der 1960er Jahre in Europa.

Neben Christoph Vatter (Halle / Saarbrücken) sind Dietmar Hüser (Sprecher) und Clemens Zimmermann (Universität des Saarlandes) sowie an der Universität Luxemburg Sonja Kmec, Andreas Fickers und Benoit Majerus  beteiligt.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es auf der Website des Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History.    

Zum Teilprojekt:

Unterhaltungs- und Spielshows im Fernsehen konnten sich in den 1960er Jahren als fester Bestandteil der Familienrituale in den westeuropäischen Kulturen etablieren und erreichten die - neben Sportereignissen - höchsten Zuschauerzahlen. Diese Formate griffen insbesondere zwei transnationale Trends auf: zum einen die Inszenierung fremder Welten und Sehnsuchtsorte der Zuschauer, häufig auf Basis transnationaler Netzwerke und der internationalen Zirkulation von Unterhaltungskünstlern; zum anderen das Aufkommen genuin europäisch-international angelegter Unterhaltungsshows, die an europäische Integrationsprozesse wirtschaftlicher und politischer Art anknüpften. Das Projekt verfolgt das Ziel, für die Bundesrepublik, Frankreich und Spanien zu untersuchen, wie in diesem TV-Segment auswärtige Kulturen repräsentiert und inszeniert wurden. Dabei werden Fremdwahrnehmungsprozesse in ihren jeweils spezifischen nationalen Kontexten herausgearbeitet, aber auch transnational-interkulturelle Verflechtungen in der europäischen Fernsehunterhaltung untersucht. Die Analyse televisueller Begegnungen mit dem Fremden erlaubt somit einen Abgleich von Amerikanisierungs- und Europäisierungsmomenten ebenso wie eine Annäherung an kulturspezifische Aneignungsformen.

Académie de printemps 2018
60e anniversaire de l’Union européenne – 150e anniversaire du Canada
Deux partenaires transatlantiques fiables? (4.-10.5.2018)

Besuch beim Europäischen Parlament in Strasbourg

Besuch beim Europäischen Parlament in Strasbourg

Besuch beim Europäischen Parlament in Strasbourg

Simulation du Conseil européen

Simulation du Conseil européen

Simulation du Conseil européen

2000 ans d’histoire européenne : sur les traces des Celtes

2000 ans d’histoire européenne : sur les traces des Celtes

2000 ans d’histoire européenne : sur les traces des Celtes

Studierende aus Deutschland - darunter eine Gruppe aus der Romanistik in Halle -, Frankreich und Kanada haben im Rahmen einer transatlantischen Frühjahrsakademie an der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) zu aktuellen Fragen der Europäischen Integration und den transatlantischen Beziehungen gearbeitet. Neben Workshops und Vorträgen von Experten aus Frankreich und Deutschland stand auch ein Besuch beim Europäischen Parlament in Strasbourg auf dem Programm. Bearbeitet wurden die Themen Migrationspolitik und multikulturelle Gesellschaft in Europa und Kanada, Rechtspopulismus als Herausforderung der europäischen Zusammenarbeit, europäische Nachbachschaftspolitik und auch die transatlantischen Beziehungen und das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU. In einer Simulation einer Arbeitssitzung des Europäischen Rates erprobten die Teilnehmer_innen die Praxis der europäischen Kooperation – und konnten ihr interkulturelles Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen, natürlich wie im ganzen Seminar auf Französisch. Kanadischer Partner der Romanistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist die Université de Montréal (Centre Canadien d'Études Allemandes et Européennes); geleitet wurde der Kurs von L. McFalls (Montréal) und C. Vatter (Halle) in Kooperation mit der EAO.

Studienreise nach Québec im Februar 2018

Hallenser Romanistik-Studierende auf Studienreise in Québec/Kanada

17 Studierende der Hallenser Romanistik sind vom 20. bis 28. Februar 2018 in die frankophone kanadische Provinz Québec gereist. In einem wissenschaftlichen Programm mit Vorträgen und Workshops vertieften die Teilnehmerinnen ihre Kenntnisse über Gesellschaft, Politik und Kultur im frankophonen Kanada. So bekamen die Teilnehmerinnen z.B. beim Office québécois de la langue française einen Einblick in die Sprachpolitik Québecs. Die kulturelle Vielfalt in der Metropole Montréal wurde besonders in Begegnungen mit Kulturschaffenden wie der haitianisch-kanadischen Schriftstellerin Marie Célie Agnant oder dem Leiter des Festivals Présence Autochtone, in dem die Kulturen der kanadischen Ureinwohner im Zentrum stehen, direkt erfahrbar. Ein Besuch in den beiden Hauptstädten Québec und Ottawa stand ebenfalls auf dem Programm, u.a. mit einer Besichtigung des kanadischen Parlaments. Auch zum Austausch mit kanadischen Studierenden von der Université de Montréal gab es Gelegenheit. Vorab haben sich die Studierenden im Wintersemester in einem Seminar unter der Leitung von Dr. Christoph Vatter intensiv auf die Exkursion vorbereitet. Die Reise, die in Kooperation mit der Université de Montréal und der Europäischen Akademie Otzenhausen stattfand, wurde begleitet von Dr. Christoph Vatter und Marie-Claude Lühne vom Institut für Romanistik.

Exkursionsgruppe 2018 vor dem kanadischem Parlament in Ottawa, das auch besichtigt wurde

Exkursionsgruppe 2018 vor dem kanadischem Parlament in Ottawa, das auch besichtigt wurde

Exkursionsgruppe 2018 vor dem kanadischem Parlament in Ottawa, das auch besichtigt wurde

Exkursionsgruppe 2018 mit André Dudemaine, dem Direktor des Festivals Présence autochtone / Montreal First Peoples' Festival

Exkursionsgruppe 2018 mit André Dudemaine, dem Direktor des Festivals Présence autochtone / Montreal First Peoples' Festival

Exkursionsgruppe 2018 mit André Dudemaine, dem Direktor des Festivals Présence autochtone / Montreal First Peoples' Festival

Prof. Gilles Dupuis führt im CRILCQ (Centre de recherche interuniversitaire sur la littérature et culture québécoise) der Université de Montréal in neueste Tendenzen der Québecer Literatur ein

Prof. Gilles Dupuis führt im CRILCQ (Centre de recherche interuniversitaire sur la littérature et culture québécoise) der Université de Montréal in neueste Tendenzen der Québecer Literatur ein

Prof. Gilles Dupuis führt im CRILCQ (Centre de recherche interuniversitaire sur la littérature et culture québécoise) der Université de Montréal in neueste Tendenzen der Québecer Literatur ein

Im deutschen Generalkonsulat - Treffen mit dem Vizekonsul Cornel Barth

Im deutschen Generalkonsulat - Treffen mit dem Vizekonsul Cornel Barth

Im deutschen Generalkonsulat - Treffen mit dem Vizekonsul Cornel Barth

Eingeschneite Fahrräder im multikulturell geprägten Montréal (Parc Extension)

Eingeschneite Fahrräder im multikulturell geprägten Montréal (Parc Extension)

Eingeschneite Fahrräder im multikulturell geprägten Montréal (Parc Extension)

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